Ein Malblock entsteht

Qualitätsprüfung Der Fertigungsablauf der Aquarellblöcke ist bei unseren Lieferanten durch ein hohes Qualitätsbewußtsein gekennzeichnet.

Bereits bei Anlieferung der Ware findet die erste Stichprobe statt. Hierfür nimmt der Produktionsleiter einen Bogen Papier von der Palette und begutachtet das Papier. Nur wenn er das Papier für gut befindet, gelangt es in den Produktionskreislauf.

Da unsere Lieferanten in der Branche zu Recht den Ruf besitzen, höchste Qualität zu vertreiben, beläßt man es natürlich nicht bei diesen Stichproben. Zusätzlich wird ein- bis zweimal im Jahr jedes Papier einem dem Hause verbundenen Künstler zur Begutachtung und Malprobe zugesandt.

Auch beim manuellen Zählen wird nochmals kontrolliert, ob das Papier nicht etwa beschädigt ist (zugunsten dieser Kontrolle verzichten viele unserer Lieferanten auf ein maschinelles Zählen).

Die Fertigung Nachdem die Mitarbeiter das Papier gezählt und in Lagen versetzt auf Paletten gelegt haben, werden die Papierlagen folgendermaßen zusammengetragen:

Der Vorschneider legt immer eine Pappe und eine Lage Papier aufeinander, bis der Stoß für die Maschine hoch genug ist, um die großen Bogen (73*105cm) in Einzelnutzen schneiden zu können. Die so herausgeschnittenen Blöcke haben jedoch noch nicht das endgültige Format; dieses liefert, in einem zweiten Arbeitsgang, eine moderne Hochleistungs-Schneidemaschine.

Die auf Endformat geschnittenen Blöcke werden nun in Pressen gestapelt, gepreßt und vieseitig verleimt. Solche großen Pressen (sie wiegen zwischen 300kg und 500kg) werden heute nicht mehr hergestellt und zählen zu den Raritäten. Andere Firmen verwenden für die Pressung zum Beispiel Eisenschienen.

Nach einer Trockenzeit von fünf bis sechs Stunden werden die Blockstapel aus der Presse genommen. Da die einzelnen Blöcke jetzt natürlich zusammenkleben, müssen sie wieder getrennt werden. Das erledigen einige Mitarbeiter, die jeden Block mit Hilfe eines Messers auseinanderschneiden. Nachdem die Blöcke getrennt wurden, wird die Decklage an den Blöcken befestigt.

Zu diesem Zweck wird der überstehende Teil der auf Format geschnittenen Decklagen mit zwei Rillen versehen und mit Leim wird bestrichen. Der Leim wird mit Hilfe einer Kantenleimmaschine aufgetragen.

Nun wird die Decklage an den Block gehalten und der überstehende Teil am Blockrücken festgedrückt. Diese auf Dauer sehr anstrengende und schmutzige Arbeit übernimmt für die kleinen Größen bis 30*40cm eine vollautomatische Maschine; bei den Großformaten (die allerdings nicht in so hohen Stückzahlen anfallen) muß der Mensch wieder Hand anlegen.

Nachdem jetzt die Blöcke fertiggestellt sind, werden diese durch einen Verpackungsautomaten verpackt.

Stand 28-Dezember-2011



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